Zeltlager Bellevue
Bundespräsident Horst Köhler, selbst ehemaliger Pfadfinder, wünschte sich ein Internationales Zeltlager im Garten des Schloss Bellevue. Im Park seines Amtssitzes wurde deswegen Ende September ein Lager aufgebaut. Kinder, Jugendliche sowie Leiterinnen und Leiter zeigten gemeinsam mit Gästen aus Partnerverbänden, was heute Pfadfinden bedeutet. Im Schloss Bellevue traf Horst Köhler unter anderem auf Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Südafrika und Rwanda, aus Bolivien, Jordanien, Kasachstan, Polen, Serbien und Frankreich. Er nahm sich nach einem Mittagessen mit den Pfadfinderinnen und Pfadfindern Zeit, deren Projekte anzuschauen und erfuht dabei, was Pfadfinden heute ausmacht.
Gegenüber der Presse sagte er nach dem Rundgang: »Die Kinder und Jugendlichen sagen, sie wollen jeden Tag mit ihren guten Taten die Welt ein Stück besser machen. Wenn wir etwas mitnehmen können von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern -wir Erwachsenen und Politiker: Ja nicht glauben, es ist nicht möglich, die Welt besser zu machen. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder machen es uns vor.«
Nach dem Besuch des Bundespräsidenten feierten die rund 200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein Fest, kochten gemeinsam und entzündeten ein Lagerfeuer im Garten des Schloss Bellevue.


